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. . . und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.

Sun-Jo Collage Linde Arndt

Als wir in 2016 unsere „Vision 100“ ins Leben riefen wusste kaum einer der Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel, dass neben dem „normalen“ Ambulanten Hospiz Emmaus, welches überwiegend für Erwachsene Menschen zuständig ist, auch ein neu gegründetes Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz existierte.
Die überaus aktive Öffentlichkeitsarbeit des KulturgartenNRW, die durchaus positiven Bemühungen, diese wunderbare Hilfsorganisation aus dem Dunkeln ins Licht zu holen, hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Mit und nach uns haben sich eine ganze Reihe weiterer Menschen solidarisiert und sich für dieses Ambulante Kinder- und Jugendhospiz stark gemacht, so dass es längst ein Begriff im  EN-Kreis geworden ist.

Insofern verlassen wir dieses Terrain, um andere Menschen  unseres gesellschaftlichen Miteinanders ebenfalls aus dem Dunkel ans Licht zu befördern.
In Deutschland gibt es ca. 1,2 Millionen Blinde und Sehbehinderte, die von einer 2002 erarbeiteten Studie der World Health Organization (WHO) abgeleitet wurden. Deutschland hat keine Meldepflicht für Blinde und Sehbehinderte, deshalb die Ableitung.
Blinde und Sehbehinderte erfahren in der Regel, aufgrund ihrer Möglichkeiten, keine vollwertige gesellschaftliche Integration. Vielfach werden Blinde und Sehbehinderte mit geistig Behinderten (!) gleichgesetzt und erfahren dadurch eine falsche und unzureichende Betreuung und Ausbildung. Zurückzuführen ist dies auf ein mangelhaftes Bewusstsein; denn Blinde und Sehbehinderte können zwar nicht oder nur schlecht sehen, dafür können sie aber intensiver hören und fühlen, womit sie dieses Handicap fast ausgleichen.
Damit Blinde und Sehbehinderte immer einen Weg in  ihrer Behinderung vorfinden, erfordert dies bei den Sehenden ein Bewusstsein, welches die Blindheit, als das begreift, was sie ist, als eine andere Normalität.
Diese andere Normalität erfordert nur die Aufmerksamkeit die wir jedem Menschen entgegenbringen, meinetwegen, das Auskunftsersuchen eines Menschen wann und wo der nächste Bus zu einem Ziel abfährt.

Was kann nun Kunst und Kultur in diesem Zusammenhang tun, um mehr zu erreichen, als lediglich Kunstwerke für diese Menschen zur Verfügung zu stellen?
Mit unserer für Oktober 2017 geplanten Veranstaltung „Blind Date“ wollen wir aufrütteln, informieren, bewusst machen und Blinde, Sehbehinderte und Normalsichtige Menschen zusammen führen.

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.

Bleiben Sie uns gewogen.

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Die AVU EN-Krone Kultur 2017 – Wir sind dabei

Gerade ist die Anmelde-Phase für die Staffel KULTUR der ENKrone abgelaufen und wir haben es gerade noch geschafft, unser Projekt  „BLINDDATE“ einzureichen.
Seit Freitag kann gevotet werden und wir setzen auf Euch.
Nun votet was das Zeug hält und bittet auch Eure Freunde und Bekannte uns zu unterstützen, damit wir nach oben kommen.

https://www.avu.de/facebook/en-krone

Ein Dank an unsere treuen User, Freunde und Mitglieder.

 

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Es ist Zeit Farbe zu bekennen

Es ist bereits Ende Mai und wir haben uns für dieses Jahr noch einiges vorgenommen. So ist es wohl an der Zeit Euch über unsere Pläne zu informieren.
Während eine Projektgruppe mit Hochdruck am Arbeitstitel „Flaschenpost“ arbeitet und schon einige tolle Überraschungen ausgearbeitet hat – immerhin wollen wir Euch in gewisser Weise da persönlich mitgestalten lassen, gibt es ein weiteres Projekt, dass uns sehr am Herzen liegt und welches schon bald in die Startphase gehen könnte.

„Mit den Händen sehen“

 

Bei unsere Ausstellung  „Mit den Händen sehen“ geht es um eine Kultur- und Kunstausstellung, wo im Gegensatz zu normalen Bilder- und Skulpturenausstellungen das Berühren und Ertasten mit den Händen nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht ist. Und diese Ausstellung soll auch Blinden und Sehbehinderten Menschen die Möglichkeit bieten, Kunst hautnah zu erforschen.

Uns ist dabei aber auch wichtig normalsichtigen Menschen einmal näher zu bringen, wie das Empfinden ist, wenn einer unserer Sinne verlorengegangen ist und wie der Körper in solch einer Situation zum Ausgleich dafür andere Sinne, wie das Gehör oder den Geruchssinn verstärkt. Daher werden Besucher die Möglichkeit haben, sich vor Besichtigung der Werke die Augen verbinden zu lassen um selbst einmal ihre Erfahrungen zu machen.

Bei unserer Recherche für dieses Projekt sind wir u.a. auch auf nachfolgendes Video gestossen, dass uns bei unserem Vorhaben noch mehr beflügelt. Nehmt Euch die Zeit und schaut es Euch an um ein besseres Verständnis im Leben miteinander zu bekommen.

Obwohl wir hier schon ganz viel für eine aussergewöhnlich Veranstaltung zusammen getragen haben, wollen wir noch nicht alles verraten. Wir werden es Euch häppchenweise servieren. Bleibt an unserer Seite, denn es gibt bald wieder spannende Neuigkeiten hierzu.

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Es geht los – Wir starten mit unserem ersten Projekt

 

Der zweite Workshop der Projektplanungen fand im Torfhaus im Westfalenpark statt. Foto: (c) Linde Arndt

Im Januar beschlossen wir den KulturgartenNRW in einen gemeinnützigen Verein umzuwandeln. Ende März  war es geschehen und nun gibt es schon 11 Projektideen in der Pipeline. Das heisst nun keineswegs, dass wir wie am Fließband eine Veranstaltung nach der anderen heraushauen, sondern jedes Projekt soll eine ganz individuelle und sorgsam ausgearbeitete Inszenierung sein, wobei das soziale Engagement bei uns einen hohen Stellenwert genießt.

So gibt es als erstes Projekt eine geplante Veranstaltung mit dem Arbeitstitel „Flaschenpost“, dessen Ausarbeitungsstand schon ziemlich weit durch die Projektgruppe gediehen ist. Da es hierbei nicht nur um eine reine Bilderausstellung geht, sondern viele weitere kulturelle Akzente mit beteiligt werden sollen, ist es eine wundersame Fügung, dass genau in diesem Moment Mona und Kris Köhler mit ihrer Akademie für darstellende Kunst Westfalen Kooperationspartner an unserer Seite sind.

Es wird spannend, denn wir beabsichtigen auch Sie/Euch, liebe(r) User in dieses Projekt mit einzubeziehen. In Kürze gibt es dazu neue Informationen.

Also bleibt an unserer Seite, damit wir gemeinsam etwas aussergewöhnliches gestalten können.

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Wir sind nicht nur wir – wir werden immer mehr – Netzwerk verbindet!

Unsere Kooperationspartner Mona und Kris Köhler Collagen: Linde Arndt

Nach zwei erfolgreichen Jahren der Inszenierungen des Netzwerkes freier Künstler, die sich im KulturgartenNRW zusammen gefunden hatten, haben wir in diesem Jahr den Schritt getan um dieser Gemeinschaft festen Boden unter den Füßen zu bieten. Wir sind seit März ein gemeinnütziger, eingetragener Verein.

Während sich bisher unsere Aktivitäten überwiegend auf Ausstellungen, bzw. Benefizveranstaltungen beschränkten, in denen  Originale der Bereiche Malerei, Skulpturen und FotoArt-Arbeiten zum Verkauf angeboten wurden und der Erlös für jeweils einen „guten Zweck“ gespendet wurden, haben wir uns ein größeres Ziel vorgenommen.

Es geht neben dem bisherigen Wirkungskreis auch darum, Kultur,  die vielerorts immer stiefmütterlicher behandelt wird, zu fördern und uns zu fordern, neue Wege zu gehen, so wie wir es in unserer Satzung festgeschrieben haben.

Zweck des Vereins ist die Förderung regionaler, nationaler und internationaler kultureller Begegnungen und Aktivitäten.

Folgende Aktivitäten sind möglich:
  • Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten mit regionaler, nationaler und internationaler Beteiligung
  • Unterstützung des Austausches von darstellenden und bildenden Künstlern*innen, sowie Künstler*innen der Musik und Literatur, der Medienkunst und Fotografie, Kommunikation,
    unterschiedlicher Regionen oder/und Nationalitäten
  • Vorbereitung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen mit regionaler, nationaler und internationaler Beteiligung
  • Kooperationen mit anderen Kulturschaffenden und/oder Kulturträgern zum Zwecke eines übergeordneten Zieles, wie zum Beispiel der Toleranz zwischen den Religionen oder
    Ethnien, zur Geltung zu verhelfen
  • Vorträge, Versammlungen, Lesungen, Konzerte, Performances, Ausstellungen, Diskussionen, Beratungen und Workshops
  • Herausgabe von Publikationen /Zeitschriften oder anderer Periodika, Video- und Filmproduktionen
  • Zusammenarbeit mit inländischen und ausländischen Organisationen und Körperschaften, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie der KulturgartenNRW verfolgen oder fördern

Was uns schon immer am Herzen lag ist der Gedanke, neben etablierten, professionellen Künstlern, der nachwachsenden Jugend die Kunst und Kultur näher zu bringen und ihnen Gelegenheit zu geben, mit uns zu wachsen, denn sie sind die Botschafter der Zukunft.

Und da ist es eine wunderbare Fügung, dass wir  Kooperations-Partner durch Mona und Kris Köhler gefunden haben, die mit Ihrer Akademie in Dortmund hier ganz viel Power, Ideen, gemeinsame Ausarbeitung von Projekten und vor allem wahnsinnig viele junge Leute mit sich bringen, die die Zukunft der Kultur stärken können.

Schaut Euch die Seite mal in Ruhe an. Wenn man die Power begreift, die da gebündelt ist, kann man sich sicherlich denken, welche Möglichkeiten sich für Kunst und Kultur auftun.

Wir sind stolz und glücklich mit diesen Partnern zu kooperieren.

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Eine Ehre für KulturgartenNRW

Das wir diesen wunderbaren,  von uns allen hochgeachteten Menschen, als Ehrenmitglied in unserem Verein gewinnen konnten, ist für uns ein absolutes Highlight.
Obwohl Werner Hahn unsere Nachbarregion Hagen – leider – verlässt und seine Zukunft in Siegen gestalten wird, hat er sich doch bereit erklärt, unsere Ehrenmitgliedschaft im Kulturgarten NRW anzunehmen.

 

Wir sind alle sehr glücklich darüber, denn er hat uns bisher so positiv ehrenamtlich unterstützt, dass jede Benefiz-Veranstaltung mit ihm ein voller Erfolg geworden ist.

 

Willkommen bei uns – eigentlich fühlen WIR uns dadurch geehrt, dass SIE an unserer Seite sind. Danke auch noch einmal für Ihre außerordentlich tollen Leistungen, die Menschen bei den Benefiz-Auktionen so wunderbar begeistern zu können.
Wir hoffen, ihm in absehbarer Zeit seine Ehrenurkunde überreichen zu können. Beide Seiten sind augenblicklich in vollem Einsatz – aber wir freuen uns schon darauf und werden dann hier wieder berichten.

 

 

Linde Arndt im Namen aller Mitglieder des KulturgartenNRW

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Welch wunderbarer Abschluss für „VISION 100“

von links Mirjam Josephine Lindner [IKEA], Linde Arndt [KulturgartenNRW], Bianca Mantz [IKEA], Michaela Pesenacker [Hospitz Emmaus], Pastor Bauer [Hospiz-Emmaus] Foto; JPG KulturgartneNRW

von links Mirjam Josephine Lindner [IKEA], Linde Arndt [KulturgartenNRW], Bianca Mantz [IKEA], Michaela Pesenacker [Hospiz Emmaus], Pastor Bauer [Hospiz-Emmaus] Foto; JPG KulturgartneNRW

Da haben wir uns (im wahrsten Sinne des Wortes ) tierisch drüber gefreut.
Heute war es so weit. IKEA brachte den Spendenscheck in Anlehnung an unsere Benefiz-Auktion im Hospiz Emmaus vorbei und noch drei große IKEA-Beutel voller Plüschtiere, die für die erkrankten Jugendlichen oder auch ihre Geschwisterkinder vorgesehen sind.
Bei den Plüschtieren war es so, daß auf die Aktion aufmerksam gemachte Kunden in den oberen Abteilungen Stofftiere kaufen konnten, die sie unten am Ausgang direkt in eine Spendenbox wieder einwerfen konnten.
Dann erhielten wir die Mitteilung:
„Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emmaus 5.100 € spenden können. Diese Spendensumme ist im Rahmen der IKEA Adventskalender-Spendenaktion zusammen gekommen, bei der beim Kauf eines IKEA Adventskalenders automatisch 1.- für einen karitativen  Zweck gespendet wurde. Es freut Sie vielleicht zu hören, dass wir entschieden haben, die Spende aus einer anderen Aktion zu nehmen, damit die Spendensumme für Sie höher ausfällt. „

Und so waren nun Mirjam Josephine Lindner und Bianca Mantz vor Ort und übergaben sowohl die Plüschtiere als auch den obligatorischen Spendenscheck.

Somit ist die Aktion „VISION 100“ abgeschlossen und kann die stolze Summe von 17.500 Euro verkünden. Unsere erste interkommunale Zusammenarbeit für einen sozialen Zweck, die im KulturgartenNRW hervorragende Früchte getragen hat.
DANKE

 

Projekt „Vision 100“ dankt in einer Abschlussfeier in Gevelsberg allen Beteiligten

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

[jpg] Menschlichkeit ist eigentlich etwas einfaches, sie ist in der DNA eines jeden Menschen vorhanden. Zu dieser Menschlichkeit gehört es, sich für die schwächeren Mitmenschen einzusetzen. Mit dem Projekt „Vision 100“ vom 27. November 2016 hat das Netzwerk „KulturgartenNRW“ diesem mitmenschlichen Anspruch entsprochen, indem es das Gevelsberger ökumenische Hospiz Emmaus materiell unterstützte. Primäres Ziel war, Kindern, die mit einer lebensverkürzenden Krankheit leben, mehr oder eine bessere Lebensqualität zukommen zu lassen.

Etwas Statistik

134 Menschen haben dieses Projekt unterstützt, wovon 76 regionale Künstler die Hauptlast trugen, indem sie dem Projekt „Vision 100“ 104 ihrer Kunstwerke mit einem Gesamtmarktwert von 29.523,– Euro unentgeltlich zur Versteigerung überließen.

25 Unterstützer stellten Waren und Leistungen unentgeltlich zur Verfügung, 4 Spender unterstützen dieses Projekt mit ihren Spenden. Das Projekt „Vision 100“ war aber auch ein Impuls für mehrere Initiativen um dem Gevelsberger ökumenischen Hospiz Emmaus weitere Unterstützung zu kommen zu lassen. In Ennepetal sammelte eine Einzelhändlerin während eines organisierten Weihnachtsmarktes rund 1.100,– Euro. Und so ist denn heute schon absehbar, dass „Rock for Children“ mit der Band „Proscription“ in der Schule „Alte Geer“ am 14.1.17 zugunsten des ambulanten Hospiz ein Rockkonzert abhält, dessen Erlös dem Hospiz zugute kommt.

Und zu guter Letzt, gab es 27 Helfer die körperlich anpackten, die transportierten, zusammen bauten, montierten oder sonstige Hilfestellungen leisteten. Unterm Strich gab es 134 Helfer oder Unterstützer die dem Projekt „Vision 100“ zur Seite standen. Logistisch mussten sowohl Lieferwagen als auch PKW´s Transporte erledigen. Drei Lagerstätten wurden unendgeltlich zur Verfügung gestellt. Und das alles ohne einen Cent dafür zu verlangen.

Und nicht zu vergessen die Bandmitglieder der „Fighting Spirits“ die einen wunderbaren musikalischen Rahmen am 27.November 2016 abgaben und die Anwesenden bewegten.

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

 

Die Veranstaltung am 27. November 2016

Es war eine schwierige Veranstaltung, denn am Vortage und morgens meldeten sich 8 Helfer telefonisch krank, gleichzeitig musste die Organisation zeitlich total umgeschmissen werden. Wenn uns die Ennepetaler Bürgermeisterin Heymann nicht zur Seite gesprungen wäre, hätte es eng werden können. Danke dafür. Es ging um eine Stunde, die nach hinten verlegt werden musste. Gottseidank waren die Fighting Spirits da, die die größten Hürden grandios umschifften.

Als die Auktion vorbei war, hatte der Hagener Regisseur Werner Hahn mit seiner charmanten Art der Versteigerung 6.500,– Euro ersteigert. Der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen mit seinem Vorstandskollegen Uwe Volkmer stockten spontan die erlöste Summe auf 7.000,– Euro auf. Es war ein überwältigender Erfolg, der allein schon durch die anwesenden Personen dargestellt wurden. Eine gut aufgelegte Landtagspräsidentin Carina Gödecke, eine Bürgermeisterin Imke Heymann, ein Regisseur Werner Hahn, ein Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen und die Band Fighting Spirits, machten der Veranstaltung alle Ehre. Aufmerksamkeit für die Hospizarbeit, die war ja wohl gewährleistet. Damit war eine der Zielvorgaben erfüllt.

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker Foto: Wolfgang Vogel

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker
Foto: Wolfgang Vogel

Bis zum 12. Dezember 2016, dem vereinbarten Tag der Abrechnung hatte sich dann die erlöste Summe auf sage und schreibe 10.557,13 Euro noch erhöht. Die 13 Cent waren aus einer Spendensammlung die das Team um den Friseursalon Stephan Schneider gesammelt hatte. Spontan hatten sich die Friseurinnen zu dieser Spendenaktion entschlossen als sie von dem Projekt „Vision 100“ hörten.

Danke, Tag der Abrechnung am 12.Dezember 2016

Im Vorfeld hatte sich Linde Arndt mit ihren Mitstreitern entschlossen nicht nur den pressewirksamen Scheck zu überreichen, nein, es sollte ein ganz persönliches Dankeschön im Namen der betreuten oder zu betreuenden Kinder werden.

Für jede Gruppe sollte eine Person geladen werden, die die Gruppe vertreten sollte. Die Räumlichkeiten sollte das Gevelsberger Hospiz für diese, sicherlich ungewöhnliche Aktion, stellen.

24 Personen plus die Presse waren geladen um einmal der Scheckübergabe beizuwohnen und zum anderen das Danke für die geleistete Hilfe im Zusammenhang mit der Auktion mit zu erleben.

Herr Gerhardt begrüßte die anwesenden Gäste und machte nochmals deutlich, wie dankbar das Netzwerk „KulturgartenNRW“ ist, mit seinem Projekt „Vision 100“ eine derartige Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst zu haben. Linde Arndt hat einen Impuls ausgelöst, der viele erreichte, trotz unserer Schnelllebigkeit und einer überhitzten Zeit. Es ging nur um die Hilfe für unheilbar kranke Kinder und deren Lebensqualität und um keine persönlichen Eitelkeiten.

Der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi ließ es sich, trotz übervollem Terminkalender, nicht nehmen die Keynote vorzutragen. So betonte er denn auch, dass ihm die Arbeit der Gevelsberger Hospizstation sehr am Herzen liegt und mit Stolz erfülle.

Danach bekamen die anwesenden Gäste von einer der beiden Leiterinnen des ökumenischen Hospiz EMMAUS Frau Michaela Pesenacker und dem Moderator Herrn Gerhardt jeweils ein paar passende Dankesworte übermittelt. Linde Arndt übergab dann als Dank stellvertretend für die Kinder eine Rose; denn die Kinder sollten der Mittelpunkt sein.

Die Unterstützer der "VISION 100" erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Fot: (c) Wolfgang Vogel

Die Unterstützer der „VISION 100“ erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Foto: (c) Wolfgang Vogel

So bekam die anwesende Bürgermeisterin Imke Heymann folgende Dankesworte:

Das einer Bürgermeisterin Dank gebührt ist offenbar in Vergessenheit geraten.

Sie liebe Frau Heymann haben sich von Anfang an für das Projekt „Vision 100“ nicht nur interessiert, sondern sie haben es auch noch unterstützend begleitet. Sie waren aber auch Mutmacherin, wenn es mal hakte und am Tage der Veranstaltung reihten sie sich in die Reihe der Helfer ein, als sie sahen wie personelle Engpässe auf die Veranstaltung Einfluss nehmen konnten. Sie wussten die prominenten Gäste hervorragend zu begrüßen und damit die Veranstaltung als auch ihre Stadt in positivem Lichte erscheinen zu lassen.

Danke dafür, es war schön sie als Begleiterin der Veranstaltung zu haben.

Und Suna Belek die stellvertretend für alle Helfer stand:

Ein herzliches Dankeschön an Suna Belek, die vollkommen selbstlos mit ihrer ganzen Firma und Familie, selbst in schwierigen Situationen, Hilfe bieten konnte. Sie war immer an unserer Seite und sah manchmal Dinge die noch nicht sichtbar waren. Mit ihrem Mann Taylan war sie ein zuverlässiger Begleiter, immer ansprechbar, freundlich und reaktionsschnell mit einem profunden handwerklichem Können, waren sie da.

Danke nicht nur dafür, sondern auch für ein aufmunterndes Lächeln, wenn es manchmal drunter und drüber ging. Danke.

Oder Diana Marie, die für die 76 Künstler den Dank entgegen nahm:

Danke Diana Marie. Sie steht für die 76 Künstler für die sie auch ansprechbar war und unermüdlich den Hospizgedanken in den Vordergrund stellte. Auch spendete sie nicht nur ihre Kunstwerke, sondern wusste sich auch finanziell einzubringen. Sie war aber auch Ansprechpartnerin wenn es galt Probleme zu lösen. Danke für die zupackende burschikose Art, die immer wieder eine Stärkung war. Danke.

Für alle Anwesenden wurde ein passendes Dankeswort gefunden, die die Anwesenden doch berührten.

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Persepktivisches

Linde Arndt die vorher schon das Resümee gesprochen hatte, gab dann auch bekannt, dass es nach diesen beiden guten und erfolgreichen Aktionen Zeit für die Gründung eines Netzwerkes „KulturgartenNRW“ wäre, welches nachhaltig in der Kultur tätig sein sollte. Das Netzwerk „KulturgartenNRW“ sollte dann in die Rechtsform eines Vereins überführt werden um sodann die Gemeinnützigkeit nach §52 Abs.2 Nr.5 i.V. mit Nr. 25 AO zu beantragen.

Das die Förderung der Kultur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, ist im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Disput über eine deutsche Leitkultur im Angesicht leerer Kassen als unabdingbar anzusehen. „KulturgartenNRW“ wird der Container sein, der die vielfältigen Möglichkeiten der Kultur transportieren wird. Über 100 Millionen Euro hat denn alleine das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für weitere Aktionen dieser Art für 2017 bereitgestellt. An diese Gelder heranzukommen, bedeutet eine andere Organisation aufzubauen.

Linde Arndt sucht denn auch die unterschiedlichsten Menschen die kulturell als interessiert anzusehen sind. Hierbei soll die gesamte Breite von Kultur, wenn möglich, abgebildet werden.

Epilog

Michael Lindermann (Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm) erhöht spontan mit seinem Vorstandsmitglied Johannes Schulz den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Michael Lindermann und Johannes Schulz erhöhen spontan den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Als die Dankesworte die jedem zuteil wurden und die von Linde Arndt bekanntgegebene Gründung eines Kulturvereins erfolgt war, wäre man für ein oder zwei Worte sicher zusammen gestanden. Der Vorsitzende des Vorstandes der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, Michael Lindermann und sein Kollege im Vorstand Johannes Schulz,  erklärten sich dann spontan zu einer Aufstockung des Erlöses von 10.557,13 Euro auf

12.000,– Euro

bereit. Und die anwesende Bürgermeisterin Grollmann lud die anwesenden ehrenamtliche Begleiter zu einer Veranstaltung der Klinikclowns nach Köln ein. Dieser Erfolg für die Kinder und durch die Künstler ist eine wunderbare Sache. Was für ein Erfolg auf allen Ebenen.

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3 Ziele wurden von KulturgartenNRW im Zusammenhang mit dem Projekt „Vision 100“ definiert, zwei Ziele wurden erreicht.

1. Die angedachte Summe von 10.000,– Euro wurde erreicht und um mehr als 20% überschritten.
2. Die Publizität oder die Bekanntheit des Ökumenisches Hospiz Emmaus e.V., Gevelsberg zu erhöhen.
3. Den Hospiz- und Palliativgedanken alternativ zur Sterbehilfe und Euthanasie als eine zutiefst menschenwürdige Art der menschlichen                      Zuwendung in die Gesellschaft zu tragen ist uns kaum gelungen. Dazu waren wir personell und zeitlich überfordert. Schade drum.

Eindrucksvoll wurde durch dieses Projekt das bürgerschaftliche Engagement unterschiedlichster Akteure gezeigt, die damit denen widersprachen, die immer wieder Eigeninitiative der gesellschaftlichen Gruppen anmahnten und anmahnen.
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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und KulturgartenNRW aus Gevelsberg und Ennepetal