Flying Change bei LEO-Theater-Premiere

v.l. Robin Schmale und Marc Neumeister
Foto: (c) Linde Arndt

[la] Die Auswahl der bisher inszenierten Stücke hat  viel Zuspruch gefunden und eine immer größer werdende Fan-Gemeinde bestätigt, dass das LEO auf dem richtigen Wege ist.
Auch für 2018 ist wieder ein reichhaltiges Programm vorgesehen, was am kommenden Samstag, 13. Januar 2018 mit einer genialen Premiere startet. Kurze Einblicke durften die Gäste der Silvestergala bereits erhaschen und die Resonanz war großartig.

So kann man zuversichtlich daran gehen, das die Premiere und weitere 10 Veranstaltungen von “Männerabend” die Zuschauer begeistern werden.

Es ist schon eine Herausforderung für Robin Schmale, der beim Flying Change – dem fliegenden Wechsel zwischen 11 Charakteren (nicht nur als Darsteller, sondern auch in jeweils wechselnder Verkleidung und darüber hinaus auch noch mit unterschiedlichen Dialekten, seine Rolle meistert. Das bewusst minimalistische  Bühnenbild, bestehend aus mehreren Kartons und einer Sackkarre, die mehrere Instrumente verkörpert und einer frei positionierten Tür, die auch Einblicke erlaubt, wenn jemand dahinter steht oder geht, soll die Zuschauer zu eigenen Interpretationen anregen. Ebenso wie die entsprechenden Dialoge der einzelnen Szenen. Denn in jeder neuen erkennt der eine oder andere evtl. sich und seine eigene Situation wieder.

Und während Robin Schmale Gas gibt, um von einer Person in die andere zu schlüpfen, muß sein Partner, Marc Neumeister, in der Rolle des Tom durchgehend auf der Bühne sein. Dort allerdings wandelt er sich zwischen Macho, in sich hinein leidend, überdreht und dann wieder in sich gekehrt hin und her. Eine schauspielerisch geforderte Glanzleistung, auch hier die unterschiedlichen Gefühlsebenen glaubhaft rüber zu bringen. Und es passt einfach, bei den beiden  Darstellern.

 



Tom (Marc Neumeister) kommt von einer Geschäftsreise zurück – die Wohnung leer, Heike ist weg. Ein Verbrechen? Nein, ein Snowboardlehrer… Heike ist durchgebrannt und Tom ratlos. Gemeinsam mit anderen Kerlen, seinem Vater, dem Polizisten, alten Kumpels, dem Fitnesstrainer und weiteren skurrilen Gestalten, alle elf (!) Rollen hervorragend in Szene gesetzt durch Robin Schmale, grübelt Tom über seine Heike, sich und das Leben.

Das Duo Neumeister/Schmale, das schon in anderen Inszenierungen genial harmonierte, nahm das Publikum mit auf eine zweistündige, aufregende Expedition tief ins Reich der Männer. Tom begegnet seinem alten Dumpfmeier-Kumpel Jörg, einem „Dessdossderrron“-strotzenden Personaltrainer und leider wieder einmal dem pedantischen Herrn Papa. Aber auch Frauenschwarm Helmut, ein singendes Telegramm oder der Montagskreis der „Hormonen“ können ihn nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Leben ohne seine Heike doch eher trist und grau ist. Wird es also doch noch ein Happy End für Tom und seine Heike geben? Diese Frage beantwortet die eigentliche Premiere am 13. Januar 2018. Es gibt noch Karten.

Rechte ans LEO-Theater vergeben
Im Original haben die Autoren Martin Luding und Roland Baisch (dritter im Autoren-Bund ist Michael Schiller) das Duo über zehn Jahre bundesweit gespielt. Die beiden haben erstmals die Rechte an ihrem Stück vergeben und das ans LEO Theater. „Der Kontakt zu Martin Luding war durch mein Solo ,Hi Dad’ zustande gekommen“, so Marc Neumeister. „Wir freuen uns riesig, dass wir die Rechte bekommen haben und möchten Martin Luding für seine Unterstützung danken.“

In ihrer Begrüßung zogen der Künstlerische Leiter Marc Neumeister und Theaterchef Andreas Winkelsträter ein kurzes Fazit des bisherigen Aufenthaltes in Schwelm. Seit dem Start am 13. Juli 2017 war die Silvestergala die 66. Vorstellung. Und die Silvestergala, bezieht man die Ennepetaler Zeit mit ein, war die 5. in Folge, mit der Überschrift „Ausverkauft“. Kein Wunder also, dass die erste Vorbestellung für die Silvesterfeier 2018 vorliegt. Von allen Seiten gab es Lob fürs LEO-Team, fürs Stück, den Service oder das reichhaltige, leckere Büffet. „Es war ein rundherum gelungener und harmonischer Abend“, bilanzierte Andreas Winkelsträter, der sich ausdrücklich bei seinem bestens eingespielten LEO-Team bedankte. „So kann es 2018 gerne für uns weitergehen.“

 

Weitere Termine für Männerabend: Premiere am 13. Januar, 20 Uhr;
14. Januar, 11 Uhr (mit Frühstücksbüffet);
14. Januar, 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen) sowie am
15. Januar, 20 Uhr. Tickets gibt es in der Sparkasse Schwelm, unter www.leo-theater.ruhr oder unter der Hotline 0 23 36 / 47 02 440.

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Spielplan Febr – April 2018

Wir möchten noch auf die Termine  des Spielplans bis April 2018 aufmerksam machen, die  Sie unter http://leo-theater.ruhr/spielplan/ einsehen können
Anfang k.W. sind auch die Magazine wieder greifbar.

(Quelle LEO-Theater Schwelm)


Das LEO-Theater ist stolz, dass sie die Rechte dieses wunderbaren Stückes erhalten haben, so dass sie ihrem Publikum wieder einen Leckerbissen servieren können.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

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Wünsche für 2018

Ich wünsche Euch allen ein wundervolles, friedliches, ereignisreiches und bezauberndes 2018.

Wie KulturgartenNRW die Region bewegt

Im Frühjahr 2016 fand die erste Aktivität des damals noch nicht eingetragenen Vereins KulturgartenNRW mit einer gelungenen Benefiz-Auktion für den Kinderschutzbund-Ennepetal statt, bei der alle 44 von den Künstlern kostenlos zur Verfügung gestellten Originale verkauft und ein Erlös über 7.000 Euro eingenommen wurde.

Werner Hahn vom Theater Hagen, hatte sich beispielhaft für unsere Veranstaltung für den Kinderschutzbund Ennepetal als Auktionator eingesetzt, so dass wir ihn auch  im November 2016 nochmals als Auktionator für unser nächstes Projekt "Vision100" gewinnen konnten.Und das war ein Mega-Erfolg. Hatten wir bei dem Tag der Versteigerung auch gerade die Hälfte, nämlich 50 Originale, veräußern können, so kamen durch wohlgemeinte Unterstützung insgesamt 17.100 Euro für das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz Emmaus in Gevelsberg zusammen.

Gabriella Wollenhaupt, die damals bei beiden Auktionen Kunstwerkspenderin war, griff die Idee auf und Inszenierte 2017 in eigener Regie in Dortmund für die Mitternachts-Mission eine ebenso erfolgreiche Versteigerung.
Bei der "Vision 100" war es unser Bemühen, den damals noch völlig unbekannten Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Das nach unserer Veranstaltung nicht nur Stefan Scherer mit seiner großartigen  Aktion "Rock for Children" und viele kleinere Gruppierungen oder Vereine sich anschlossen um ebenso dem Hospiz beizustehen, war eine Bestätigung, dass unser Ziel erreicht war. Die Öffentlichkeit weiss nun längst über das Hospiz Bescheid.
Das es den so oft in den Medien erwähnten, bzw. angekündigten vierbeinigen Freund mit den braunen Augen (also den Therapiehund)  in den investiert werden sollte, leider bis heute nicht gibt, macht unsere Künstler etwas traurig – aber vielleicht ist es ja möglich, wenn Stefan Scherer mit seinen Bands Vol. 2 von "Rock for Kids" jetzt im Januar 2018 auflegt.

Und dann gab es in diesem Jahr im Rathaus Gevelsberg die große Inklusionsveranstaltung "Mit den Händen sehen" , wo die Welt der Blinden, Sehbehinderten und Sehenden in einer einmaligen Kunstaktion zusammengeführt wurde.  Es war eine ziemlich aufwändige und kostspielige Veranstaltung, die jedoch ihr Ziel erreichte und viele Menschen bewegt und glücklich gemacht hatte. Und trotzdem konnten auch hier noch 1.700 Euro für den Blinden- und Sehbehindertenverband EN-Süd  zur Verfügung gestellt werden.

Auch hier ist es KulturgartenNRW wieder gelungen, eine besondere menschliche Situation in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.
Als wir nun die Information erhielten, das die AVU (die uns ja bereits bei der EN-Krone Kultur und Soziales in diesem Jahr unterstützt hatte) in diesem Jahr ihre Weihnachtsspende an den Blinden- und Sehbehindertenverband EN-Süd ausschütten würde, waren wir besonders glücklich, denn im letzten Jahr hat die AVU in gleicher Weise den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emmaus zusätzlich unterstützt.

Unsere Arbeit ist mit viel Engagement, Herzblut und immer mit "Visionen" verbunden. Und nichts ist bereichernder als die Anerkennung dieser ehrenamtlichen Arbeit und das uns viele Unterstützer zur Seite stehen. Denn ohne diese wäre auch unser Einsatz nicht mit Erfolg gekrönt.
 

 

Frohe Weihnacht Euch ALLEN – und alles Gute für 2018

 

Das war DEIN Jahr – mit allen Konsequenzen,

ob gut, ob schlecht – es hatte seine Grenzen.

Was war, ist klar, Du hast es hautnah wohl erlebt.

In Deinem Geist vielleicht nach anderem gestrebt.
Doch es ist eben so, wie 2017 war.
Was aber kommt vielleicht im nächsten Jahr?

Du musst getrost auf neue Dinge warten,

denk dran – das Schicksal mischt die Karten.
Egal was kommt, behalte Deinen Mut,

glaub an Dich selbst – vertraue, es wird gut.

Doch denk dabei nicht nur an Dich allein,

Du musst ein Teil des Universums sein,

das auch dem anderen Menschen gebe Raum,

sonst bleibt das Wort „Gemeinsamkeit“ ein Traum.

Linde Arndt

Ich wünsche Euch allen, die auch immer auf welche Art mit mir verbunden sind, ein aufregendes, positives, glücklich machendes und erfolgreiches 2018.
Wir sind nicht nur ein Teil von Face-Book, Instagramm, Whats-App, Twitter & Co. Wir sind Menschen, die ihr Menschsein gerade in der heutigen Zeit begreifen (oder begreifen sollten).
Danke dafür, dass Ihr in 2017 an meiner Seite ward.

Linde Arndt

Unser Erinnerungs-Katalog ist fertig

Aus besonderen Gründen konnte der Katalog zu unserer Veranstaltung “Mit den Händen sehen”  leider nicht bis zur Vernissage erstellt werden.

Damit die teilnehmenden Künstler aber eine Erinnerung an diese tolle Veranstaltung erhalten sollten, gibt es diesen jetzt doch noch. In gedruckter Form hole ich ihn morgen ab und lasse ihn den Teilnehmern zugehen.

Für alle Interessierten, hier auch im Onlineformat zum blättern.

So schreibt die WP

Wenn Sie auf das Bild klicken, öffnet sich der Pressebericht als pdf.

Pia Bohr, Dortmund

v.l.; Pia Bohr mit Ingeborg Resing beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Gevelsberg Foto: Sebastian Jarych

Skulpturen von Pia Bohr während der Ausstellung “Mit den Händen sehen” Foto: Sebastian Jarych

Wer in der Zeit vom 29.10. bis 3.11.2017 im Gevelsberger Rathaus bei Bürgermeister Claus Jacobi  unsere Ausstellung “Mit den Händen sehen” besucht hat, der hat die wunderbaren Holzskulpturen unseres Mitgliedes Pia Bohr aus Dortmund nicht nur optisch bewundern, sondern auch erfühlen können.

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Wir möchten Ihnen mehrere unserer Mitglieder einmal näher vorstellen und beginnen hier mit PIA

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Die Sache mit der Patenschaft

Foto: (c) sunshine4kids

Wenn Ihr unsere Aktion / Mission tatkräftig begleiten wollt und auch traumatisierten Kindern einen Lichtblick senden, bzw. spenden möchtet, wir haben uns bei “Flaschenpost” für Sunshine4Kids entschieden, da es ein sehr umfangreiches Hilfsangebot ist.

Über die geschaffene “Oase” in Sprockhövel haben wir im Artikel “Wir kommen in Fahrt” bereits etwas ausführlicher berichtet. Nun ist da noch der Aspekt der Segelfreizeit und da sieht es wie folgt aus.

Ein Platz für ein Kind, bzw. einen Jugendlichen, für eine Freizeit auf einer Segeltour beinhaltet An- und Abfahrt / Verpflegung/Ausflüge und Sonstiges.  Da es für die Begünstigten umsonst ist, werden Paten gesucht, die die erforderliche Gebühr [ 350 Euro] finanzieren. Dafür hat der Pate ein gewisses Mitspracherecht. Wenn es ihm nicht egal ist, Hauptsache ein traumatisiertes Kind hat einen Platz auf der Yacht, sondern er gerne einen gewissen Einfluss ausüben möchte, z.B. “Ich möchte, dass es ein traumatisiertes Kind aus meinem Ort ist”, oder wie auch immer, berücksichtigt wird, so ist schon ein gewisses Mitspracherecht möglich.

Auch hat er die Möglichkeit – sofern Kind und Eltern damit einverstanden sind – seinen Schützling persönlich kennenzulernen und evtl. auch über diese Freizeit hinaus Kontakt zu dem Begünstigten zu behalten.

Es können sich aber auch 2 oder 3 Interessierte zusammen fügen um damit den eigenen Beitrag geringer zu halten und trotzdem die Idee einer Patenschaft zu erfüllen und einem Kind oder Jugendlichen dieses Erlebnis zu verwirklichen.

Vielleicht ein Thema, dass auch für Firmen mit größeren Ansprüchen viele Möglichkeiten einer Win-Win-Situation aufzeigen kann. Hierzu kann man gerne die Homepage von Sunshine4Kids aufrufen um sich umfassender zu informieren.

Zum zehnjährigen Vereinsbestehen in 2017 sollte die Sunshine4Kids-Oase in Sprockhövel offiziell durch Veronika Ferres (Schirmherrin) eingeweiht werden. Da es aus besonderen Gründen in 2017 nicht möglich war, ist der Termin jetzt auf 2018 gesetzt. Somit möchten auch wir in 2018 unseren Beitrag zum Gelingen und zur Weiterführung dieser sozial und pädagogisch wertvollen Arbeit leisten. “Flaschenpost” soll  die Sehnsüchte und Hoffnungen verbinden, dass am anderen Ende des Senders auch ein verst#ndnisvoller Empfänger ist.

Ja – und darüber hinaus – jede Spende hilft, denn es ist ein Geld, dass für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen eingesetzt wird, um ihnen eine Perspektive, eine Gestaltungsmöglichkeit und eine Aussicht auf  eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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