Damit sich alle ein Bild davon machen konnten

 

Dorit Breyer - Ihre Werke für die Benefiz-Veranstaltung Collage: Linde Arndt

Dorit Breyer – Ihre Werke für die Benefiz-Veranstaltung Collage: Linde Arndt

Eigentlich hat sie schon genug zu tun, mit ihrer verantwortungsvollen, selbständigen Tätigkeit in ihrer ” Werbeagentur vitaminC.” Immerhin sind ihre Arbeiten nicht nur im Ennepetaler Raum geschätzt und so gibt es oftmals bis in die späten Abendstunden zu tun. Außerdem nimmt ihr Job als Mutter auch noch ganz schön Zeit in Anspruch, denn die Kiddys stehen auf jeden Fall an erster Stelle.

Aber da ein durch und durch kreativer Mensch nicht nur für andere arbeiten will, sondern sich selbst auch verwirklichen will, gibt es, wenn der  Feierabend es erlaubt, Freie Arbeiten in  Acrylmalerei, Zeichnungen und digitalen  Grafiken.

Für den Kinderschutzbund, Ortsverband Ennepetal, wollte sie auch gerne etwas tun. So hat Dorit Breyer für die Benefiz-Auktion das Werk  „The Stolen Child “, Digitale Grafik, Druck auf Alu-Dibond-Platte erstellt und gestiftet. Aber damit war ihr ehrenamtlicher Beitrag noch nicht beendet. Sie hat Design und Layout für die Plakate und Flyer, insbesondere aber für den aufwändigen Katalog, durchgeführt, der großen Anklang fand.

Danke für diesen Einsatz.

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Wer mehr von Dorits persönlichen Werken sehen möchte hat bei ihrer Ausstellung von Grafiken und Bildern in der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld vom 13.06. bis 08.07.2016 Gelegenheit.

Ausstellungseröffnung am 13.06.2016 um 17.00 Uhr

s. auch http://www.doritbreyer.de

oder auch: http://www.vitaminc-werbung.de/

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Ins “rechte Licht” gerückt

Die Kunstwerke werden beleuchtet foto: (c) Georg M. Kamp

Die Kunstwerke werden beleuchtet Foto: (c) Georg  Kamp

Als ich vor Monaten über das beabsichtigte Projekt des Kinderschutzbundes sprach, waren es spontan Beate und Georg Kamp von der Marketingagentur spicy-concepts in Ennepetal, die sich erkundigten, was sie evtl. dazu beitragen könnten bzw. womit sie diese Veranstaltung unterstützen könnten.

Da Georg Kamp bei einem besonderen Geburtstag eines lieben Freundes ein Video gedreht hatte, fragte ich nach, ob er sich ggf. ehrenamtlich bereit erklären könnte, Momente dieser außergewöhnlichen Veranstaltung im Bild festzuhalten und er sagte unumwunden zu.

Wir wollten uns vorher noch zu einem Gespräch zusammensetzen um Einzelheiten zu besprechen. Doch wie es oft im Leben ist, die Zeit rennt, jeder hat seinen Alltag zu bewältigen und in seinem geschäftlichen Bereich zu wirken und so war es drei Tage vor der Veranstaltung, als wir uns endlich vor Ort im Industriemuseum trafen.

Aber da es ja im Leben keine Zufälle gibt (wie man so schön sagt), war es in diesem Falle gut, dass wir nicht vom grünen Tisch oder Schreibtisch aus die Angelegenheit besprochen hatten, sondern hier vor Ort die Situation richtig einschätzen konnten.

Als Fachmann für Eventorganisation und -technik erkannte er sofort die Schwachstellen, wo noch in der Halle nachgerüstet oder nachgebessert werden musste, damit alles im rechten Licht erscheint.

Licht und Ton perfekt arrangiert Foto: (c) Linde Arndt

Licht und Ton perfekt arrangiert Foto: (c) Linde Arndt

Sonst hätte bei der ungewöhnlich sparsamen Deckenbeleuchtung der Halle der Auktionator ziemlich im Dunklen gestanden und auch die zahlreichen Lichtstrahler an den Staffeleien besorgte er und leuchtete auch die einzelnen Kunstwerke vorteilhaft aus. Das Mikrofon erhielt einen Mikroständer. Zwar war im Etat des Industriemuseums ein Ständer vorhanden, der aber leider nicht festgeschraubt werden konnte, so dass das Mikro gerne nach und nach in die Tiefe sank. Nun war es perfekt, die Leuchter für den Auktionator und für die Filmvorführung gestellt, die Bodenkabel gesichert, damit keiner zu Fall kam und Horst Groth, der freundlicherweise die Präsentation steuerte, bekam eine Fernbedienung zur leichteren Handhabung.

Insgesamt waren es mehrere Stunden, die für diese Arbeiten aufgewendet wurden und – wie gesagt – das Equipment wurde ebenfalls für den Kinderschutzbund kostenlos zur Verfügung gestellt.

Besonders möchten wir für diesen Einsatz danken, da Beate und Georg Kamp gerade erst von einer großen Videoproduktion einer renommierten Firma in Süddeutschland zurückgekehrt waren und ihre eigenen Sachen für unsere Aktion zurückstellten.

Es ist einfach schön, wenn man kompetente Partner an der Seite hat, auf die man sich verlassen kann.


 

Eine “saubere” Sache

Die Stühle für die Benefiz-Auktion werden aufgestellt Foto: (c) Suna Belek

Die Stühle für die Benefiz-Auktion werden aufgestellt Foto: (c) Suna Belek

Der Termin für die Benefiz-Auktion rückte immer näher. In der großen Halle im 1. Stock des Industriemuseums Ennepetal, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, tobten noch die Handwerker im Eingangsbereich und sägten und passten an um die Toiletten auf den neuesten Stand zu bringen. Der Staub aus dem Treppenhaus wurde ebenso automatisch in die Halle getragen und der Boden sah  grau und mitgenommen aus und auch die dutzenden  Fensternischen waren mit Staub bedeckt.

Alles blitzt und blinkt Foto: (c) Suna Belek

Alles blitzt und blinkt Foto: (c) Suna Belek

Es wurden an die 100 Stühle für die Bieter und etliches an Tischen für die verschiedenen Aktionen gebraucht. Diese standen in einem Vorratsraum mit einer Plane verdeckt und waren seit Monaten nicht mehr im Einsatz. Also auch die mußten auf Vordermann gebracht und in der Halle aufgestellt werden.

Der Kinderschutzbund mit seinen Mannen hatte rund um die Uhr mit seinem Engagement für die Kinder zu tun. Der Ko-Partner Sparkasse hatte wichtige Termine, die nicht vernachlässigt werden konnten. Ich selbst war voll und ganz mit allen möglichen Vorbereitungen beschäftigt, so dass es wirklich ein Geschenk für uns alle war, als uns eine Fee begegnete, die mit ihrem Zauberstab alles in Ordnung brachte.

Natürlich war es keine Fee aus dem Märchen sondern das Unternehmen “Putzfee-Belek”  – Suna Belek mit Ihrem Team, die sich ebenfalls ehrenamtlich anboten, diese Arbeiten für den Kinderschutzbund und die Aktion zu übernehmen. Dank Euch allen noch einmal für diesen grandiosen Einsatz.

Wenn Ihr bei der Veranstaltung da ward, dann habt Ihr gesehen, daß die  80 m lange und  18 m breite Halle nicht nur sauber, sondern echt aufgehübscht war.  Stunden über Stunden waren sie aktiv und  übernahmen  – nachdem wir unsere Geräte und Gegenstände, sowie auch die Staffeleien und Stellwände angeordnet hatten, auch nochmals die Nachsorge. Einfach perfekt. Aber ich hatte das Team auch schon bei den DFB-Hallenmeisterschaften der B- und C-Junioren in der Halle West in Gevelsberg in Aktion gesehen und vom Hausmeister über sie nur lobende Worte gehört.

Und hier vor Ort haben sie es bewiesen.

 

Gut versorgt mit Kaffee und Tarte

Café Kartenberg in Ennepetal Foto: (c) Linde Arndt

Café Kartenberg in Ennepetal Foto: (c) Linde Arndt

Es gibt kaum einen Ennepetaler, der Café und Confiserie Kartenberg am Ortseingang von Ennepetal nicht schon einmal besucht hat oder kennt.

Inzwischen haben sie schon eine geraume Zeit ihre Filiale in der Mittelstraße in Gevelsberg aufgeschlagen und erfreuen dort ebenso die Gevelsberger mit ihren erlesenen Torten, Kuchen und Spezialitäten.
Aber es sind nicht nur die “Einheimischen” welche  die Qualität dieses Unternehmens zu schätzen wissen. Längst hat Kartenberg mit 96jähriger Tradition sich mit ihren feinen Produkten im gesamten Umfeld einen Namen gemacht.

Das ihnen auch die Sorgen und Nöte vieler Ennepetaler Kinder nicht gleichgültig sind und sie die Benefiz-Auktion des Kinderschutzbundes e.V. , Ortsverband Ennepetal, mit ihrer Spende von Kaffee und Kuchen unterstützt haben, war einfach Klasse. So brauchten die eifrigen Bieter den Veranstaltungsraum nicht verlassen, konnten zu humanen Preisen Kaffee und die neue Creation der Konditorei Kartenberg, die “Höhlenschnitte”  erhalten und der Erlös kam wiederum dem Kinderschutzbund zu Gute.

Die leckeren "Höhlenschnitten" wurden sehr gelobt. Foto: (c) André Sicks

Die leckeren “Höhlenschnitten” wurden sehr gelobt. Foto: (c) André Sicks

Auch Jean Pütz wurde mit den Köstlichkeiten versorgt. Foto: (c) Bettina Brökelschen

Auch Jean Pütz wurde mit den Köstlichkeiten versorgt. Foto: (c) Bettina Brökelschen

Sie kamen, sahen und ……packten an

Die ruhrVOLUNTEERs am 3.4.2016 bei der Benefiz-Auktion Foto: (c) Linde Arndt

Die ruhrVOLUNTEERs am 3.4.2016 bei der Benefiz-Auktion Foto: (c) Linde Arndt


Ungefähr 1 Stunde bevor die Halle im ersten Stock des Industriemuseums Ennepetal für die Vorbesichtigung der Benefiz-Auktion “KINDERN DURCH KUNST HELFEN! für Besucher geöffnet wurde kamen sie aus allen möglichen Städten des Ruhrgebiets zusammen.

Neun  ruhrVOLUNTEERs unter der Leitung von Martina David rückten an um nach einer kurzen Lagebesprechung ihren Einsatz aufzunehmen. Es muß unbedingt erwähnt werden, dass wir noch nie gemeinsam zusammen gearbeitet haben und dass das, was sie erwartete auch für sie völliges Neuland und noch nie geprobt war. Und bevor überhaupt der erste Besucher den Raum betrat, waren die Rollen festgelegt und ran ging es ans Werk. Einer der  ruhrVOLUNTEERs  wurde zum Haltepunkt des Teckels geführt, um den Weg kennen zu lernen und dann später um 11:35 Uhr eigenständig Besucher vom Teckel einzufangen und zum Industriemuseum zu geleiten. Zwei hatten mit Funkgeräten ausgerüstet die Ausweichparkplätze Netto und Baumarkt Hellweg eingenommen und kümmerten sich – wie wir später von Besuchern erfuhren – rührend darum, dass auf jeden Fall ältere Besucher einen nahen Parkplatz fanden, während jungere auf ebenfalls in der Nähe gelegene Parkplätze umgeleitet wurden. Sie waren in manchen Fällen auch behilflich, Personen sicher über die belebte Straße zu begleiten und hatten während der gesamten Veranstaltung dort gut zu tun.
Ein weiterer ruhrVOLUNTEER und in der Zwischenzeit, wenn kein Teckel angesagt war, der Wegbegleiter, übernahmen die mühevolle Aufgabe, in dem Gewusel der Oldtimerfreunde und ihrer zahlreichen Besucher Leute ausfindig zu machen, die zur Auktion wollten.  Leider reichte da unsere Kennzeichnung mit den kleinen Plakaten nicht aus. (Notiz für eine nächste Veranstaltung – besser vorplanen wenn noch eine weitere Veranstaltung zeitgleich stattfindet).

Der Schein trügt - optisch hat das Gemälde Beine bekommen Foto: (c) Georg M. Kamp

Der Schein trügt – optisch hat das Gemälde Beine bekommen Foto: (c) Georg M. Kamp

Nun blieben noch 5  ruhrVOLUNTEERs  die der Veranstaltung oben zur Verfügung standen. Die beiden jüngsten Mitglieder der ruhrVOLUNTEERs kümmerten sich darum, immer das jeweils zur Auktion anstehende Gemälde zum Auktionator zu tragen und unterhalb der laufenden Präsentation über Monitor dieses noch einmal dem Publikum im Original vorzustellen. In der Zeit machte sich schon die zweite auf den Weg zum nächsten Objekt. Schön war, dass kein einziges Werk mehr zurück auf die Staffelei oder die Stellwand brauchte, da nahtlos Stück für Stück durch den genialen Auktionator Werner Hahn vom theaterhagen und einem lebendig kämpferischen Publikum seinen Käufer fand. So wurden die Originale direkt zum Packtisch getragen.

Eine junge Dame der ruhrVOLUNTEERs  und eine vom Kinderschutzbund hielten die Bieter in einer Liste fest, damit alles seinen geregelten Gang fand.

Nicht zuletzt wurde der Getränke- und Kuchenverkauf  durch eine der ruhrVOLUNTEERs tatkräftig unterstützt und das Notebook für die Präsentation der Kindermalaktion im Blick gehalten.

Martina David konnte stolz sein, wie ihr Team sich in Ennepetal präsentierte.

Übrigens, ruhrVOLUNTEERs e.V. arbeitet ehrenamtlich gegen eine Unkostenpauschale um Kulturveranstaltungen zu unterstützen. In unserem Fall sogar kostenlos, da sie unsere Bemühungen seit Anfang des Jahres im Internet verfolgt hatten und uns von sich aus Unterstützung angeboten hatten.

Lob und Dank an alle, die zum Erfolg dieser Benefiz-Auktion mit ihrem persönlichen Engagement beigetragen haben.

Danke für Euer Engagement ruhrVOLUNTEERs Foto:(c) Georg M. Kamp

Danke für Euer Engagement ruhrVOLUNTEERs Foto:(c) Georg M. Kamp